Teammediation

Konflikte klären statt aussitzen

Nicht jede hitzige Debatte im Team, der Projektgruppe oder im Gremium muss unterbunden, nicht jeder Ärger im Betrieb geklärt werden. Wenn sich ungelöste Sachkonflikte zu Beziehungskonflikten ausweiten und in persönlichen Angriffen enden, Entscheidungen blockiert werden oder Ihnen integritätsverletzendes Verhalten zu Ohren kommt, sollten Sie als verantwortliche Führungskraft handeln. 

Wo Menschen in Teams, Projektgruppen oder Co-Leitungen zusammenarbeiten, kommt es unvermeidlich zu Konflikten. Manchmal sind die Anzeichen diffus. Es läuft zäh, die Ergebnisse sind schlecht. Oder es wird zuerst heftig gestritten, dann eisig geschwiegen. Anstatt das Problem gemeinsam anzugehen, sieht man die andere Person als das Problem an. Es kommt zu Verzögerungen oder gar Stillstand. Krankheiten, Kündigungen und Mobbing können die Folgen sein. Höchste Zeit für ein klärendes Gespräch! Als Mediatorin biete ich einen klar strukturierten Gesprächsrahmen, um den Konflikt gemeinsam zu klären und Vereinbarungen zu treffen, die den individuellen und organisationalen Interessen dienen.

Wie läuft die Teammediation ab?

Bei einer Teammediation setzen sich die am Konflikt Beteiligten und deren vorgesetzten Personen an den runden Tisch. In einem sorgfältig geführten Verfahren leite ich als Mediatorin das Gespräch und sorge dafür, dass alle Anwesenden ihre Sichtweise darlegen können. Sind die Ursachen des Konflikts benannt, wird es möglich, die eigene Perspektive zu wechseln und Verständnis für einander zu entwickeln. Davon ausgehend kann das Team gemeinsam Lösungen finden und Massnahmen für die künftige Zusammenarbeit treffen.


Schritt für Schritt: Ablauf der Teammediation

In einem Vorgespräch klären wir den Auftrag, definieren die Bedingungen für die Mediation und planen das konkrete Vorgehen. Dann kann die eigentliche Mediation beginnen.

  • Sie nennen einleitend den Anlass und das Ziel des Gesprächs und übergeben mir als Mediatorin die Gesprächsleitung.
  • Alle Beteiligten legen ihre Sicht auf den Konflikt dar.
  • Die Sichtweisen aller Beteiligten werden besprochen. Belastendes wird geklärt, damit Lösungen möglich werden.
  • Ich schildere meine Beobachtungen zur Konfliktdynamik.
  • Im Rahmen der Lösungsfindung treffen die Beteiligten Vereinbarungen über neue Verhaltensweisen und Abläufe.
  • Wir vereinbaren einen Termin für eine ausführliche Nachbesprechung zwischen Mediatorin und Führungsperson.
  • Um sicherzustellen, dass die getroffenen Abmachungen wirken oder um sie allenfalls anzupassen, vereinbaren wir Folgetreffen.

Übrigens: Die Hierarchie wird in der Mediation nicht ausser Kraft gesetzt. Sie als Führungskraft entscheiden letztlich darüber, welche Massnahmen wie umgesetzt werden.

Ihr Nutzen: nachhaltige Verbesserung der Arbeitsprozesse

Mit einer Teammediation sparen Sie die Zeit und Kosten für Absenzen, Produktionseinbussen und Fluktuationen infolge des Konflikts. Dies sind weitere Vorteile einer Mediation bei Konflikten in der Organisation:

  • Abläufe und Zuständigkeiten werden geklärt.
  • Informationsflüsse werden verbessert.
  • Alle Beteiligten entwickeln ihre Konfliktfähigkeit.
  • Sie können Ihr Führungsverhalten reflektieren und entwickeln.

Indem die Arbeitsprozesse sowie auch die interne Dialogfähigkeit nachhaltig verbessert werden, beugen Sie mit einer Teammediation weiteren Konflikten vor. Nicht zuletzt bietet Ihnen die Teammediation Hinweise auf notwendige Organisationsentwicklungen.


Konflikte sind nicht nur

Verstrickungen zwischen Personen, 

sondern auch Symptome 

für Entwicklungsfelder in der Organisation.



Mediation als Organisationsentwicklung

Auf dem Weg zu wichtigen Entscheidungen und Veränderungen bringt Ihnen Teammediation erste Klarheit: Wie nehmen die anderen die Situation wahr? Wo harzt es? Wo ist Verbesserung möglich? Als Mediatorin und Organisationsentwicklerin unterstütze ich Sie dabei, die Erfahrungen zu Erkenntnissen zu verarbeiten und die Impulskräfte, die der Konflikt birgt, für einen Wandel Ihrer Organisation zu nutzen.

Wann ist Teammediation sinnvoll?

Eine Mediation empfiehlt sich, wenn sich ein ungelöster Sachkonflikt zu einem Beziehungskonflikt ausweitet. Solche Konflikte müssen auf der Sachebene und der Beziehungsebene geklärt werden. Andernfalls nützen die besten Lösungen nichts: Beim geringsten Anlass flammt der Streit neu auf. Je früher Sie deeskalierende Massnahmen ergreifen, desto weniger Zeit und Geld sind nötig, um die blockierte Situation zu klären und die gute Zusammenarbeit wiederherzustellen.

Für mich spielt es übrigens keine Rolle, in welchem Fachgebiet Ihr Betrieb tätig ist. Sie sind und bleiben Meisterin und Meister Ihres Fachs, während ich die Expertin der Vermittlung und Schlichtung bin.

Teammediation bei Mobbing und sexueller Belästigung?

Fälle von Mobbing oder sexueller Belästigung sind eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten. Um solche hocheskalierten Konfliktdynamiken zu beenden, ist eine Teammediation nicht die geeignete Methode.

Als verantwortliche Führungskraft müssen Sie das schädigende Verhalten rasch unterbinden. Gerne unterstütze ich Sie dabei mit meiner Expertise im Konfliktmanagement. 

Danach ist eine Mediation oder ein Teamcoaching äusserst sinnvoll. Denn der Vorfall hinterlässt Spuren, auch wenn Sie rasch und kompetent interveniert haben – und wenn scheinbar längst Gras über die Sache gewachsen ist, kann es plötzlich zu Teamspaltungen oder zu Vertrauensbrüchen kommen.


Führungscoaching statt Teammediation

Wollen Sie zuerst selber Klarheit erlangen, bevor Sie sich mit Ihrem Team auf eine Mediation einlassen?

Dann ist ein Führungscoaching das Richtige für Sie.


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