Teammediation statt Aussitzen

Hilfe für das Team

Nicht jede hitzige Debatte im Team muss unterbunden, nicht jeder Ärger im Betrieb geklärt werden. Erst wenn sich ungelöste Sachkonflikte zu Beziehungskonflikten ausweiten und in persönlichen Angriffe enden, sollten Sie als verantwortliche Führungskraft intervenieren. Ignorieren, aussitzen und sich raushalten hilft ebenso wenig wie vermeintlich schnelle Lösungen.

Je früher Sie deeskalierende Massnahmen ergreifen, desto weniger Geld und Zeit sind nötig, um die blockierte Situation zu klären und die gute Zusammenarbeit wiederherzustellen.

 

Ich unterstütze Sie und Ihr Team, Ihre Gruppe oder Ihr Gremium mit einer Teammediation oder Klärungshilfe. Im Rahmen des klar strukturierten Verfahrens gelingt es Ihnen, den Konflikt aus eigener Kraft zu lösen. Das primäre Ziel der Mediation ist ein unverstellter Blick auf die Zusammenarbeit und die Arbeitsorganisation. Durch die verschiedenen Sichtweisen gelangen Sie zu klaren Einsichten und treffen Vereinbarungen, die den individuellen und organisationalen Interessen dienen.

Was ist Teammediation?

Perspektivenwechsel

Die möglichen Ursachen eines Konflikts sind vielfältig: Sie reichen von unterschiedlichen Wertvorstellungen über knappe personelle Ressourcen und Kostendruck bis zu fehlendem Vertrauen wegen eines Führungswechsels oder Veränderungen der Aufgaben und Abläufe wegen Reorganisationen. Meistens ist es ein Zusammenspiel mehrerer Ursachen.   

Lösungsfindung

Ist dieser klärende Schritt erst einmal geschafft, können die Konfliktbeteiligten Lösungen für die schwierige Situation finden und Massnahmen für die künftige Zusammenarbeit und den zwischenmenschlichen Umgang treffen. Als verantwortliche Führungskraft erlangen Sie durch die Teammediation Anstösse für die Verbesserung der Arbeitsorganisation sowie Inputs zu Ihrem Führungsverhalten. Alle Beteiligten lernen, sich in Konfliktsituationen besser wahrzunehmen und auszudrücken und entwickeln so ihre Konfliktfähigkeit.


Wer nimmt teil?

Alle am Konflikt Beteiligten sowie deren vorgesetzten Personen nehmen an der Teammediation teil. Die Sichtweisen aller Beteiligten sind gleichwertig, gleichzeitig bleibt die Hierarchie zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden jederzeit bestehen. Dies bedeutet konkret, dass im Rahmen der Mediation nur entschieden und vereinbart werden kann, was auch in der Kompetenz der Beteiligten liegt. Letztlich entscheiden die Verantwortlichen, welche der besprochenen Massnahmen wie umgesetzt werden. 

Wann ist eine Teammediation sinnvoll?

Die meisten Arbeitnehmenden sind in Teams und bereichsübergreifenden Projektgruppen tätig, sie sind Teil von Geschäftsleitungen oder Co-Leitungen. Wo Menschen eng zusammenarbeiten wollen oder müssen, kommt es unvermeidlich auch zu Konflikten.   

Heisse und kalte Konflikte

Manchmal sind die Anzeichen diffus. Es läuft zäh, die Ergebnisse sind schlecht. Oder es wird zuerst heftig gestritten, dann eisig geschwiegen. Wenn die Kommunikation vergiftet ist, kann auch die Zusammenarbeit nicht mehr funktionieren. Anstatt das Problem gemeinsam anzugehen, sieht man die andere Person als das Problem an. Zum ursprünglichen Problem kommen neue Probleme hinzu. Ob die gegenseitigen Vorwürfe laut ausgesprochen werden oder nicht: Die Stimmung wird unerträglich. Höchste Zeit für eine Teammediation. 

 

In der Teammediation kommen die Beteiligten wieder ins Gespräch miteinander. Die individuellen Sichtweisen werden geäussert und die wesentlichen Themen geklärt. Davon ausgehend finden Sie gemeinsam Lösungen und vereinbaren Abmachungen sowie organisationale Anpassungen. Bei Folgetreffen in länger werdenden Abständen besprechen wir, welche Abmachungen sich bewährt haben und was wie angepasst werden muss. So wirkt die Teammediation garantiert auch nachhaltig. 


Ist eine Teammediation das Richtige für uns?

Wenn sich Ihr Team in Konflikten aufreibt, kommt es zu Verzögerungen oder gar Stillstand. Krankheiten, Kündigungen und Mobbing können die Folgen sein. Durch das strukturierte Verfahren der Teammediation führe ich Ihr Team effizient und effektiv aus der Krise heraus. 

 

> Rufen Sie mich an <

 

Ich prüfe sorgfältig, ob Mediation in Ihrem Fall die richtige Methode ist. Und Sie finden unverbindlich heraus, ob ich als Mediatorin passe.  

Der Nutzen für Ihr Unternehmen

Teammediation spart nicht nur das Geld und die Zeit, die im Konflikt verloren gehen. Sie setzt auch neue Energien frei und bringt notwendige Organisationsentwicklungen ins Rollen. So kann sie etwa zur Klärung und Verbesserung der Informationsflüsse, Abläufe und Zuständigkeiten führen. Durch eine Teammediation verbessern Sie die Zusammenarbeit in Ihrem Betrieb nachhaltig, fördern die interne Dialogfähigkeit, optimieren die Arbeitsprozesse, reflektieren und entwickeln Ihren Führungsstil und beugen weiteren Konflikten vor. 

Vorteile durch die Teammediation

  • Einsparung von Kosten für Fluktuation, Absenzen und Produktionseinbussen
  • Wiedergewinnen von Handlungs- und Entscheidungsfreiheit
  • Hinweise auf notwendige Organisationsentwicklungen 
  • Wiedererlangung von wirkungsvoller und sinnstiftender Zusammenarbeit 

In welchem Fachgebiet Ihr Betrieb tätig ist, spielt übrigens keine Rolle für mich. Sie sind und bleiben Meister und Meisterin Ihres Fachs, während ich die Expertin der Vermittlung und Schlichtung bin.

Teammediation bei Mobbing und sexueller Belästigung?

Gravierende Konflikte wie Vorfälle von Mobbing oder sexueller Belästigung sind eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten. Um solche hocheskalierten Konfliktdynamiken zu beenden, ist eine Teammediation unmittelbar nicht die geeignete Methode.  

Konfliktbearbeitung als Fürsorgepflicht

Als verantwortliche Führungskraft müssen Sie klar intervenieren und schnell die nötigen Massnahmen ergreifen, um das unerwünschte und schädigende Verhalten zu unterbinden. Gerne unterstütze ich Sie dabei mit meiner Fachkompetenz.

 

Nach der Intervention kann eine Mediation im Unternehmen jedoch sinnvoll sein. Egal ob sich die Vorwürfe erhärteten oder nicht, ob es zu Verwarnungen oder gar Kündigungen kam oder ob alle Betroffenen weiterhin zusammenarbeiten: Der Vorfall hinterlässt Spuren, auch wenn Sie rasch und kompetent interveniert haben. Manchmal kommt es später, wenn scheinbar längst Gras über die Sache gewachsen ist, zu Teamspaltungen oder zu plötzlichen Vertrauensbrüchen zwischen verantwortlichen Vorgesetzten.

Analyse der tieferen Ursachen

Es lohnt sich deshalb, gemeinsam zu den tieferen Ursachen des Konflikts vorzudringen und diese in der moderierten Aussprache zu analysieren. Im Einverständnis aller treffe ich Sie und Ihr Team zu einem klärenden und vermittelnden Gespräch, am liebsten in einer Frau-Mann-Co-Leitung. Oft begreifen die Betroffene erst bei dieser Aussprache, was ihr Verhalten ausgelöst hat. In der Folge kann das Geschehene nicht nur pro forma, sondern ehrlich bedauert werden. Das ermöglicht beiden Seiten, die Sache auch gefühlsmässig beizulegen und einen positiven Neustart zu wagen. Das ganze Team, das oft vom Vorfall mitbetroffen ist, wird entlastet und die Zusammenarbeit nachhaltig gefördert.

Mediation und Sanktion – ein Widerspruch?

Zwischen belästigter und belästigender Person zu vermitteln, macht manchmal auch dort Sinn, wo ein Verschulden feststeht. Wo die belästigende Person ermahnt und die belästigte Person geschützt wurde. Oder wo Abklärungen zeigen, dass nicht eine Belästigung, sondern ein ungeklärter Konflikt die Zusammenarbeit erschwert.

Mediation als Organisationsentwicklung

Konflikte in Unternehmen können Anzeichen eines nötigen Wandels sein und auf Entwicklungspotenzial beim Management oder beim Unternehmen hinweisen. Auf dem Weg zu wichtigen Entscheidungen und Veränderungen bringt Ihnen Teammediation erste Klarheit: Wie nehmen die anderen die Situation wahr? Wo harzt es? Wo ist Verbesserung möglich? Die Erfahrungen werden zu Erkenntnissen verarbeitet. Die Impulskräfte, die der Konflikt birgt, werden aufgenommen und für einen Wandel der Organisation genutzt. Teammediation ermöglicht so ein Lernen aus dem Konflikt und wird zum Ausgangspunkt nachhaltiger Veränderungen. 

Systemische Organisationsberatung

Als Mediatorin sehe ich den Konflikt nicht isoliert, sondern im Kontext Ihrer Organisation. Die strukturelle Perspektive macht den Konflikt oft sogar erst verstehbar: Hinter Teamkonflikten verstecken sich manchmal Führungskonflikte, oder Führungskonflikte verdecken Konflikte auf Mitarbeiterebene. Im professionell begleiteten und geleiteten Veränderungsprozess werden Betroffene zu Beteiligten mit einer Verantwortung für die gemeinsam geplanten Schritte. Das stärkt Sie als Führungsperson oder Personalverantwortliche, Ihre Mitarbeitenden, Ihr ganzes Team und letztlich den gesamten Betrieb. 

Führungscoaching statt Teammediation

Als Führungskraft stehen Sie manchmal einsam da – in Konfliktsituationen gilt dies erst recht. Wollen Sie zuerst selber Klarheit erlangen, bevor Sie sich mit Ihrem Team auf eine Mediation einlassen? Dann ist ein Führungscoaching das Richtige für Sie.